am Samstag, den 8. Juli 2017
Homberg ist nicht nur eine Autobahnauffahrt, sondern auch eine wunderschöne Fachwerkstadt. In ihrer Mitte steht die gotische Kirche St. Marien, wie unsere Liebfrauenkirche auch evangelisch.

Liturgische Musik aus Frankreich, die mit ihrer sphärischen, schwebenden Lieblichkeit in der Spätromantik den anbetenden Menschen den Blick in den Himmel öffnen sollte, erlebten am Wochenende in der Liebfrauenkirche kunstvollendet die Besucher des ersten großen Kantoreikonzerts mit dem neuen Bezirkskantor Nils-Ole Krafft. Dabei entwickelte das mehr als 70-stimmige Chorensemble im Dialog mit Kantorin Beate Kötter an der Böttner-Orgel ein kraftvoll ausgebreitetes, bisher so nie gehörtes Klangspektrum zwischen Romantik, Impressionismus und Moderne, dass am Ende die Konzertbesucher tief beeindruckt lange und stehend Beifall spendeten.

Der Weltgebetstag 2016 stand unter dem Wort Jesu: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ und wurde von Frauen aus Kuba vorbereitet. Das Motiv der Bildvorlage hat Irene Haase so gut gefallen, dass sie dieses als Vorlage für ihren Früchte– und Blütenteppich genommen hat. In unzähligen Stunden hat sie unterstützt von ihrem bewährten Helferteam - Ute Sagel, Doris Reinius und Ingrid Wittekindt - Gewürze und Blüten nach ihren Farben ausgesucht und damit das Bild originalgetreu gestaltet.

Am Sonntag vor dem Reformationstag, dem 30. Oktober, wurde in der Liebfrauenkirche in Frankenberg die neue Altarbibel mit der revidierten Lutherübersetzung durch Dekanin Petra Hegmann in Gebrauch genommen.

Leitend waren bei der Überarbeitung der Lutherübersetzung die Treue zum biblischen Urtext, die Bewahrung von Luthers Sprach- klang und die Verständlichkeit der biblischen Texte in heutiger Zeit.

Pfarrer i.R. Wolfgang Köster nach 70 Jahren aus dem Posaunenchor in den „bläserischen Ruhestand“ verabschiedet. Posaunenchorleiterin Beate Kötter würdigte den musikalischen Werdegang Kösters.

Das Leben besitzt so viel Positives, dass Pessimisten ganz mutlos werden könnten.

Liebe Leserinnen und Leser!

wirklich positiv blicken im Moment nicht so viele Menschen in die Zukunft , jedenfalls kommt mir das so vor: Europa in der Krise, Rechtspopulisten weltweit auf dem Vormarsch, Debatten über den Weg unserer Gesellschaft , oft scharf im Tonfall und geprägt durch ebenso einfache wie einseitige Lösungsvorschläge. Differenzierte Betrachtungsweisen werden kaum nocIh gehört. „Postfaktisch“ heißt ein neues Schlagwort. Emotionen statt  Argumente. Das macht Debatten nicht einfacher und kann einen Menschen wirklich pessimistischer in die Zukunft schauen lassen. Dieser Pessimismus macht auch vor den Kirchen nicht halt: Immer mehr Menschen kehren ihnen den Rücken, die einen kritisieren, dass sich die Kirchen zu sehr mit Fragen der Zeit beschäftigen, die anderen werfen ihnen vor, nur um sich selbst zu kreisen. Einig sind sich die Kritiker nur in der negativen Analyse: So geht es nicht.

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Die nächsten Termine

Frankenberger Orgelmatinée
Samstag, 05. 08, 11:00

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Do 8-11:30Uhr)