Offenbar waren die ersten Christen der Meinung, dass die ihren Glauben begründende Osterfahrung keine Privatsache ist. Die Hoffnung, die sie in der Auferstehung Jesu Christi von den Toten gefunden hatten, gehört in diese Welt hinein. Die Worte Jesu Christi: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, selbst wenn er stirbt“ klingen durch Ostern nicht länger wie Worte eines überheblichen Narren, sondern wollen Glauben finden und uns eine neue Lebensperspektive eröffnen.

Pfarrer Reinhold Schott mit einem Zuspruch zur Karwoche aus der Liebfrauenkirche

Liebe Gemeinde!

Ich sitze zu Hause am Schreibtisch und denke nach. Was ist das bloß für eine Zeit, frage ich mich. Bilder aus den Nachrichten von gestern Abend ziehen an mir vorüber. Statistiken mit Infizierten und Verstorbenen. Die Sorge im Gesicht der Hausärztin, die von den immer knapper werdenden Schutzmaterialien berichtet. Der Familienvater, dessen kleiner Betrieb die Krise vermutlich nicht überstehen wird. Unfassbar. Wie lange wird das noch so gehen? 

Geröstetes Brot in der Wüste

Liebe Gemeinde!

Begegnungen sind zurzeit nicht möglich. Und doch ereignen sie sich hier und da. Zum Beispiel zwischen Frau S. und Pfarrer K. am Gartenzaun – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.

Pfr. K.:             Hallo, Frau S. Schön, Sie zu sehen. Wie geht es Ihnen?

Fr. S.:              Danke. Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Aber ich habe zu viel Zeit zum Nachdenken.

Die nächsten Termine

Mi Dez 02 @18:30 -
Adventsandacht
So Dez 06 @10:30 -
2. Advent

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