Mitte März begannen die Arbeiten zur Einrüstung des Turms. Am 10. April wurden mit einem Autokran Stahlträger eingezogen. Damit wird das Gewicht des Gerüstes auf der Dachseite des Turms nicht auf den nicht mehr ganz soliden Dachsparren aufgelagert, sondern gewissermaßen auf dem Turm aufgehängt. Das Gerüst wächst langsam, aber stetig.  Ende April stand schließlich das stattliche Gerüst, für das bei einer Standzeit von etwa 7 Monaten ca. 150.000 € an Kosten aufzuwenden sein wird.

Nun konnten die Schäden aus der Nähe in Augenschein genommen werden. Eine ganze Reihe Steine sind stark verwittert, so dass hier ein Stein-Austausch (eine sogenannte „Vierung“) vorgenommen wird. 

Ein kleines Laubbäumchen hat sich fest in den Fugen oberhalb des Hauptportals verwurzelt. Die Steinmetze werden hohe Handwerkskunst beweisen müssen, um dieses Bäumchen aus der Fassade zu lösen. Vom Gerüst aus hat man einen großartigen Ausblick auf die Stadt. Hier ein Blick auf den Obermarkt. Mehr oder weniger alle Fugen sind schadhaft und müssen geräumt werden. Zur Vorbereitung eines Steinaustauschs werden die Fugen zunächst mit einem Trennschleifer aufgeschnitten, bevor dann der beschädigte Stein mit einem Pressluft-Meißel ausgeräumt wird. Die Lücken werden durch Holzstempel gesichert.

Auch am Schutt-Container kann man erkennen, welche Arbeit die Steinmetze bereits geleistet haben. Gleichzeitig mit der Steinmetz-Arbeiten sind auch die Schreiner tätig und bauen die verwitterten Schallluken aus. In kleinen Paketen werden die Lukenbretter mit dem Aufzug nach unten und dann in die Schreiner-Werkstatt nach Haubern gebracht. Mitte Mai wird das Gerüst mit einem engmaschigen Netz verkleidet. So werden die nun bald beginnenden Verfugungsarbeiten vor starkem Regen geschützt. 

Die nächsten Termine

Gottesdienst
Mittwoch, 24. 10, 16:45
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Sonntag, 28. 10, 09:30
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Sonntag, 28. 10, 09:30
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Sonntag, 28. 10, 10:30

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