Kleine Muna – großes Fest

Unter diesem Motto haben die Burgwalder vom 24. bis 26. August ein schönes Jubiläumsfest gefeiert.

Die Zusammenarbeit von Kommune und Vereinen war ein gelungenes Kennzeichen dieses Festes:

  • 70 Jahre Ortsteil Burgwald,
  • 65 Jahre Freiwillige Feuerwehr,
  • 30 Jahre Jugendfeuerwehr,
  • 10 Jahre Kulturverein.

Neben der gelungenen Vernetzung und Zusammenarbeit empfand ich die Wahrnehmung der 70-jährigen Geschichte des Ortes, von der Luftmunitionsanstalt zum Industriehof und vom Industriehof zum Ortsteil Burgwald sehr eindrücklich. Hinweisen möchte ich darum auf die Erinnerungsschrift „Burgwald – von der Luftmunitionsanstalt zum Ortsteil“, 2. fortgeschriebene Auflage, 2014 herausgegeben von Richard Wildeus. Sie ist beim Kulturverein für 20 Euro weiterhin erhältlich.
Mit einer ökumenischen Andacht zum Gedächtnis der Verstorbenen und der Mahnung zum Frieden begann das Fest auf dem Friedhof. Die Erinnerung, die Andacht und das Gebet haben auch beim Brunch der Senioren am Samstag, beim ökumenischen Gottesdienst und beim stehenden Festzug am Sonntag eine wichtige Rolle gespielt. Das Fest hat mit Feiern und Erinnern, Essen und Trinken, Singen, Beten und Tanzen das Gemeinwesen in Burgwald und das Gefühl der Zusammengehörigkeit gestärkt, wie es das Munalied der Burgwaldspatzen schön ausdrückt: „Vor langer Zeit, so erzählt man stolz, da gab es hier nur Wald und Holz. Es standen ein paar Häuser bloß, und unser Dorf war namenlos. Dann hat man fleißig aufgebaut und sich nach Arbeit umgeschaut. Die junge Muna wuchs heran. Ein schönes Fleckchen, das ist klar, ist unsre Muna wunderbar, durch ihre Wälder kann man gehen, die sind so herrlich anzusehen.“
Beim stehenden Festzug am Sonntag waren mehr als 60 Stände vertreten; dazu 14 Gruppen mit etwa 200 Akteuren, die bei herrlichem Sonnenwetter auf den Aktionsbühnen, im Festzelt und in den beiden Kirchen den Besuchern ein vielfältiges Programm boten. Viele Begegnungen und Gespräche waren möglich und erfreuten das Herz. Im Bild sind die Trachtengruppe und die Dämpfkolonne aus Laisa zu sehen, die Essen aus dem Kartoffeldämpfer angeboten haben. Mich hat der Kartoffeldämpfer an meine Kindheit erinnert, als  ich mit meinem Vater als „Dämpfmann“ unterwegs war. Mein Vater war neben seiner Landwirtschaft im Herbst für die genossenschaftliche Kartoffeldämpfmaschine zuständig, die von Hof zu Hof zog, um die Kartoffeln als Schweinefutter für das Silo zu dämpfen. Die Kartoffeln aus der Dämpfmaschine schmeckten damals schon wunderbar.

Die nächsten Termine

Gottesdienst zum Volkstrauertag
Sonntag, 18. 11, 09:30
Gottesdienst zum Volkstrauertag
Sonntag, 18. 11, 10:30
Volkstrauertag
Sonntag, 18. 11, 11:00
Andacht zum Volkstrauertag
Sonntag, 18. 11, 11:45

Kontakt

Gemeindebüro 
Auf der Burg 2
35066 Frankenberg
Tel 06451/2300662
(Mo-Fr von 8-12 Uhr
Do 8-11:30Uhr)