Ein Gewinn für das Kulturleben 
Förderverein Kirchenmusik an der Liebfrauenkirche Frankenberg zog Bilanz 

„Die vielen Angebote an Konzerten, Mitwirkung in Gottesdiensten und die Ausbildung von jungen Musikern in unseren Chören und Instrumentalgruppen sind ein großer Gewinn für das Kulturleben im Frankenberger Land“, meinte Bezirkskantor Nils-Ole Krafft, als er jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Kirchenmusik an der Liebfrauenkirche im evangelischen Gemeindehaus auf der Burg seinen Jahresbericht vorlegte. „Viele große Konzertprojekte wären ohne die finanzielle Hilfe des Fördervereins gar nicht möglich.“

Gemeinsam mit Kantorin Beate Kötter dankte er dem Förderverein für die Unterstützung von Posaunen-Workshops und Blockflötenseminaren für Jugendliche, aber auch für die Restfinanzierung größerer Choraufführungen wie kürzlich bei Händels „Messiah“ sowie bei den Abendmusiken in der Hospitalkirche.

Ein wichtiges Geschenk des Fördervereins sei die Anschaffung einer Paetzold-Großbassflöte für den Flötenkreis im Wert von 2690 Euro gewesen. Dieses große, aus schichtverleimtem Sperrholz angefertigte, viereckige Instrument ergänzt nun den Klang des Ensembles, das seit 2015 bereits über eine noch etwas tiefere Subbassflöte verfügt. Beate Kötter ließ das neue Instrument vor den Fördervereinsmitgliedern, die bei einer Werksbesichtigung der Firma Kunath die handwerkliche Produktion dieser besonderen Bassflöten selbst angeschaut hatten, erstmals erklingen.

Derzeit unterstützen 85 Mitglieder mit ihren Beiträgen die Arbeit des Fördervereins, berichtete Vorsitzender Klaus Weise. Eine wesentliche Hilfe seien aber auch die Zuwendungen von Firmen, Privatpersonen, des Landkreises und der Sparkassenstiftung Waldeck-Frankenberg gewesen. Er würdigte besonders den „unermüdlichen Einsatz unserer Kantoren, ihre große Geduld bei der Probenarbeit und ihr immer wieder motivierendes Verständnis“. Zu Beginn hatte Klaus Weise ehrend an die kürzlich verstorbene Susan Hausmann-Sloan erinnert, die als Sängerin der Kantorei und auch sonst in vielen Kulturbereichen der Stadt über Jahrzehnte aktiv mitgewirkt hatte. Nach dem Kassenbericht von Sabine Lutter sowie dem Prüfungsbericht von Christian Berreth und Doris Reinius wurde dem Vorstand des Fördervereins einstimmig Entlastung erteilt. Klaus Weise dankte herzlich der langjährigen Schatzmeisterin Sabine Lutter, die von ihrem Amt zurücktrat, mit einem Geschenk für ihre Arbeit.

Vorstandswahl
Unter Leitung von Heinz Müller, dem früheren Vorsitzenden des Fördervereins, wurde bei den Neuwahlen mit großer Einmütigkeit der bisherige Vorstand in seinem Amt bestätigt mit Klaus Weise als Vorsitzendem, Christoph Böttner als Stellvertreter, Elke Mitze als Schriftführerin und Jürgen Bende, der als neuer Schatzmeister in den Vorstand eintrat. Als Kassenprüfer wurden Christian Berreth und Johanna Behr bestellt.

Posaunen, Flöten, Orgel und Gesang
für ein reiches kirchenmusikalisches Angebot an der Frankenberger Liebfrauenkirche wollen auch in Zukunft die wieder gewählten Vorstandsmitglieder des Fördervereins sorgen.

Reichhaltiges Programm für 2019
Ein reichhaltiges Jahresprogramm, das für 2019 in Frankenberg mindestens 28 kirchenmusikalische Veranstaltungen und Konzerte vorsieht, stellten die Kantoren Nils-Ole Krafft und Beate Kötter bei ihrer Jahreshauptversammlung vor.
Zu den Höhepunkten gehören ein Kantatengottesdienst zur Sterbestunde Jesu am Karfreitag, 19. April, 15 Uhr, mit Kantorei, Solisten und Instrumentalisten und der Telemann-Kantate „Siehe, das ist Gottes Lamm“ sowie das große Kantoreikonzert am Sonntag, 10. November, 17 Uhr, mit Werken von Haydn, Bach und Mendelssohn Bartholdys Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“.
Am Sonntag, 12. Mai, ab 17 Uhr singt der Jugendkonzertchor der Chorakademie Dortmund mit Felix Heitmann in der Liebfrauenkirche. Dort gibt es auch am 15. September ein großes Konzert des Landesposaunenwerks der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. „London Brass“ ist am 26. Mai ab 17 Uhr im Rahmen des „Kultursommers Nordhessen“ zu Gast. Für den 16. Juni ist als gemeinsames Projekt ein Kindersingspiel über die biblische Gestalt des David mit dem Unterstufenchor der Edertalschule und dem Kinderchor der Liebfrauenkirche geplant, wie dessen Leiterin Beate Kötter mitteilte.
„Die Orgelmusik ist mir ein besonderes, ganz persönliches Anliegen“, erklärte Bezirkskantor Nils-Ole Krafft. Im Jahresprogramm 2019 schlägt sich dies deutlich sichtbar nieder: Seit Beginn seiner Amtszeit hat er bisher 26-mal an den ersten Samstagen im Monat jeweils ab 11 Uhr zur „Frankenberger Orgelmatinee“ eingeladen, und dieses kostenlose öffentliche Konzert wird als beliebtes Angebot auch in diesem Jahr fortbestehen. Daneben bietet der Kirchenmusiker spezielle Orgelkonzerte zum 82. Todestag von Louis Viernes am 2. Juni, und zum 269. Todestag Johann Sebastian Bachs am 28. Juli, jeweils ab 17 Uhr, an.
Auch die Termine anderer traditioneller Konzerte in der Liebfrauenkirche stehen bereits fest: am Ostermontag, 22. April, ab 18 Uhr das Benefizkonzert des Rotary-Clubs Frankenberg, das Adventssingen der Frankenberger Chöre am 15. Dezember ab 17 Uhr und das Weihnachtskonzert des Vokalensembles Da Capo Frankenberg am Freitag, 27. Dezember, ab 19 Uhr. 
 

Die nächsten Termine

So Nov 24 @09:30 -
Ewigkeitssonntag
So Nov 24 @10:30 -
Ewigkeitssonntag
So Nov 24 @15:00 -
Ewigkeitssonntag
Mi Nov 27 @16:45 -
Gottesdienst
So Dez 01 @09:30 -
1. Advent
So Dez 01 @09:30 -
1. Advent
So Dez 01 @10:30 -
1. Advent
So Dez 01 @11:00 -
1. Advent

Kontakt

Gemeindebüro 
Auf der Burg 2
35066 Frankenberg
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(Mo-Fr von 8-12 Uhr
Do 8-11:30Uhr)